Kernspintomografie (MRT)

Kernspintomografie (auch Magnetresonanztomografie oder MRT)

Wirkungsweise: Mit der Kernspintomografie (auch Magnetresonanztomografie (MRT) genannt) lassen sich Schichtaufnahmen anfertigen, die neben den Knochen auch eine gute Beurteilung der Umgebung wie Gelenkknorpel, Muskeln und Flüssigkeiten in Gelenken und Weichteilen ermöglichen. Es handelt sich dabei um ein computergestütztes Verfahren, bei dem die unterschiedliche Reaktion der Wasserstoffatome in den verschiedenen Körpergeweben in einem Magnetfeld zu Bildgebung genutzt wird.

Wir haben keine enge Röhre, sondern ein nach 3 Seiten offenes Gerät (siehe Bild), in dem auch Personen mit Neigung zu Platzangst normalerweise keine Probleme bekommen.

Nebenwirkungen

Ein Strahlenbelastung besteht im Gegensatz zum Röntgen nicht, so dass die Untersuchung für den Körper ungefährlich ist. Nicht aber für Ihre Scheckkarte: Sie kann in dem starken Magnetfeld gelöscht werden, daher werden wir vor der Untersuchung dafür sorgen, daß Ihre magnetempfindlichen Teile und Geräte (Handy, Armbanduhr) nicht in die Nähe des Untersuchungsgerätes gelangen.

Da Metall in der Umgebung das Ergebnis der Untersuchung beeinträchtigen kann, bitten wir Sie außerdem, sich vor der Untersuchung nicht einzucremen. Viele Hautcremes enthalten Metalloxide, die eine Auswertung der Kernspintomografie unmöglich machen können!

Keine Strahlenbelastung, aber Vorsicht mit Uhren, Handys und Scheckkarten!

Unser Gerät ist vor allem für die rasche Diagnostik bei Erkrankungen und Verletzungen an Knie-, Sprunggelenken und Füßen sowie Ellbogen- und Handgelenken geeignet. Oft können wir diese Untersuchung noch am gleichen Tag durchführen! Bandscheibenuntersuchungen an der Wirbelsäule sind nicht möglich.

Die Untersuchung wird nur von den privaten Krankenkassen erstattet.